In Jahnberge auf der "Trust-Ranch" betreibt Markus Krause, zusammen mit seiner Frau, eine Paint-Horse Zucht
auf der Basis des Paint-Horse Hengstes IMA DOC OLENA JOKER.
Seit kurzem sind wir froh den seit 1996 ambitionierten Westernreiter in unseren Reihen zu haben. Markus ist Tainer-B Westernreiten und gibt sein Wissen in Kursen und Trainingseinheiten gerne an seine Reitschüler weiter. 2009 sind auch Reitabzeichenkurse in der Pessiner Reithalle geplant, zu denen noch Anmeldungen entgegengenommen werden. 2007 eritt er den Vize-Landesmeistertitel in der Reining (LK1, EWU) mit seinem Quarter-Wallach LEON SKIPA FAX, der in diesem Jahr auch die bronzene Pferdemedalie der EWU erhielt, sowie viele andere vordere Platzierungen auf EWU u. NRHA Turnieren. Wer Interesse an Markus Trainingsphilosophie und Reitunterricht hat, kann ihn unter seiner Handynummer 0172 303 303 7 erreichen oder vielleicht in der Reithalle antreffen...
für die, die sich schon immer mal gefragt haben, ob ihr Pferd zu dick ist oder nicht, hat Sabine im Auftrag der Firma EQUI-LIFE
ein paar kleine Filmchen gemacht. Die Filme erklären wie man den Body Condition Score (BCS) bei Pferden messen kann:
Hier ein Link zur Seite von Equi-Life, über den
"Speck-Index" BCS bei Pferden.
Hier ein Link zur Seite von Equi-Life über den
"Speck-Index" BCS bei Ponys.
Und dieser Link zur Seite von Equi-Life erklärt, wie man selbst das
Kammfett messen kann.
Tierärztin Dr. Kathrin Irgang erklärt den BCS an Pferdebeispielen in der Pferdeklinik Seeburg. Viel Spass beim Messen!
am Mittwoch, den 03.12.08 um 19.30 Uhr trafen sich 10 begeisterte Pferdeleut zum Stammtisch im
Cafe Theodor in Ribbeck an der Hauptstrasse. Bei einer köstlichen Käse-Lauch Suppe wurde getratscht und gefachsimpelt. Wie es sich eben für einen Reiterstammtisch so gehört!
Eine Errichtung von etwa 4 festen Paddocks hinter der Reithalle wurde allgemein befürwortet, damit man die Möglichkeit hat, nach dem Reiten, das ein oder andere Pferd mal "Parken" zu können (z.B. zur kurzzeitigen Unterbringung nach der Quadrille etwa um in Ruhe
zu "quatschen", für Veranstaltungen u.ä. ). Einige Leute wollten sich dann auch mal nach preisgünstigen und dennoch stabilen Möglichkeiten erkundigen.
Unsere Weihnachtsfeier soll am 28.12.2008 nach dem Quadrillereiten stattfinden. Beginn ist 11.30 Uhr. Bernhard will eine Gulaschsuppe kochen und uns Glühweintöpfe zur Verfügung stellen. Mit Pavillons und Feuerschalen wollen wir es uns dann in der Reithalle gemütlich machen. Die Kinder können Ponyreiten und werden uns kurz einen Einblick in ihre neuerworbenen Voltigierkünste geben. Ein später Weihnachtsmann, Spiele und die ein oder andere Schaunummer werden auch nach dem Weihnachtsfest noch für Kurzweil sorgen. Gäste sind uns herzlich willkommen!!!
Da einige Mitglieder noch einen langen Heimweg bei winterlichen Temperaturen antreten mußten, ging der Stammtisch -wie ich fand- mal wieder viel zu schnell zu Ende. Aber, wie wir alle einhellig beschlossen, soll ein solches Treffen nun wieder öfter stattfinden!
Wie Ihr ja vielleicht wisst, habe ich aufgrund eines Parkscheines, der zugleich
Los für die Tombola auf dem Dressurturnier in Haage war, einen maßgeschneiderten
Sattel gewonnen. Mit stolzgeschwellter Brust ( und Wonderbraa ) kann ich sagen:"
Nicht nur irgendein Sattel, nööö, ein echter Hennig! Und das mir! Und meinem edlen
Zossen!!
Den Parkschein hat Harald bezahlt, fairerweise muß ich das erwähnen, er hatte die
Nummer 20 ( was ja eigentlich Wurscht ist ). Nachdem wir nun das wirklich schöne
Gelände des Reitstalles betreten hatten ( wer kann, und Lust hat, sollte sich mal
dort einfinden, ein schneeweißes Dressurviereck und ein nettes Ambiente.... uuuhhhh,
mein Pferd.... uuuhhh auf diesem Platz.....das werd ich nicht erleben..... na und?
Paulinenauer Wäldchen ist auch gut. Vorm Beginn der Tombola bin ich dann nochmals
zum Kaffeestand geschlurft um mir dort einen Kaffee zu holen ( Was sonst am Kaffeestand?
Blöd ! ). Also wie ich so hin schlurfe und mein Tässchen trage und Löcher in die
Luft starre ( nö, habe eher Reiterinnen angeguckt, was Frauen halt so gucken, Reithosen,
Stiefel, Make up, Frisur, und äh - so würd ich ja nicht rumlaufen - ob ich auch
so,n Bauch hab? ) schlurf ich wohl etwas ungeschickt und pitsch - der Kaffee sickerte
am linken Hosenbein vom Oberschenkel Richtung Wade. Heiß war,s auch - am Bein. Mit
dem ruinierten Outfit und der fast leeren Tasse kam ich dann wieder an unserem Tisch
an. ( Ihr könnt Euch vorstellen, daß ich von den Reiterinnen, die ich vorher so
kritisch beäugte, nun die Retourkutsche bekam. ( Wie kann man nur in Haage mit einer
völlig bekleckerten Hose....). Auf Trost hoffend stand ich dann vor Harald, der
nur leider keinen Trost spendete. Unsere kleine Unterhalung kann hier nicht wiedergegeben
werden, sie unterliegt der Zensur.
Um,s kurz zu machen, ich hab ne große Lippe riskiert und zu Harald gesagt, daß,
wenn ich gewinne ,er den Preis abholen muß. Ich könne ja unmöglich mit der Hose
in,s schneeweiße Dressurviereck. Da muß man nämlich hin, wenn man was gewonnen hat.
Da steht dann auch noch jemand von "Reiten und Zucht" und macht Fotos. Na toll!
Harald wollte natürlich nicht...
Tja, und dann wurde sie aufgerufen, die Nummer 20. Da bin ich dann los, mit der Hose und dem Parkschein in der Hand und war sehr, sehr glücklich. Wirklich, war ich!! War mir dann auch völlig egal, auch Kuchenkrümel und Bratwurst an der Wange wären egal gewesen. ( Hab gar keine Bratwurst gegessen, die isst nämlich immer der Peter!! ) Dann haben wir noch Sekt getrunken und eins fix drei hatte ich einen Schwips und das Turnier war zu Ende.
Vor ein paar Wochen waren wir dann in der Sattlerei Hennig und haben uns vermessen
lassen. Das hat einen irren Spaß gemacht, nicht zu letzt, weil mein brandenburger
Ross sich super benommen hat! Da hat der Herr Hennig aber geguckt. Ohne Scheiß.
Oder ob er geguckt hat, weil Warmblüter in Dressurställen mit Winterpelz nicht zu
finden sind? Egal. Etwas komisch fand ich dann aber doch, als er mit dem Zeigefinger
der linken Hand meinem Artos in den Speck piekte, und mit einer hochgezogenen Augenbraue
zu Harald sagte:" Der is aber ganz schön....." Was is er? Wollte er FETT sagen??
Zu meinem Pferd?? Wahrscheinlich wollte er GUT BEMUSKELT sagen. Ja, das is er, neben
dem Speck hat er auch ein paar Muskeln. Herr Hennig war, trotz des Speckpieksers,
sehr nett und super kompetent. Wir sind wirklich prima behandelt worden, auch wenn
er ja nun an uns nichts verdient (also ich mein fast nix....) Ich bin dann noch
in die Werkastatt gegengen. Toll!! Ich hab meinen Hintern in mehrere verschiedene
Sättel gedrückt und Leder und anderen Schnickschnack ausgesucht. Rattenscharf. Bald
darf ich ihn abholen.
Und ganz besonders freut,s mich für den dicken Artos. Sein Rücken wird sich ebenso
wohlfühlen wie mein Allerwertester. Das hat er sich verdient, und ich hätt,s mir
wohl nicht leisten können. Das sind dann wohl diese ganz besonderen Momente....
Liebe Cäcilie, was Deine Fangopackung und die Rettung angeht, bitte bedanke Dich nicht bei uns. Zum Einen ist das das Selbstverständlichste der Welt und zum Anderen, sei gewiss, auch wir nehmen Deine Hilfe gerne an, wenn wir sie brauchen!!!
Das neue Schuljahr hat begonnen und mit ihm tritt der neue Stundenplan in Kraft:
Da wir keinen gemeinsamen Trainingstermin für unsere Voltis finden konnten, bedeutet
das vorerst einmal eine Kunstpause für unser Volti-Training. Unsere Paarener Trainerinnen
können nur Montags und Donnerstags (sie voltigieren selbst schon 5 x in der Woche!)
und genau an diesen Tagen fallen 4 Kinder unserer Volti - Gruppe wegen Musikunterrichtes
aus. Wer Montags oder Donnerstags (ab 17.00 Uhr) Lust am Voltigieren hat, der meldet
sich bitte bei uns, damit wir planen kölnnen. Werbeaktionen laufen schon in den
umliegenden Schulen Dank des Engagemenets von Frau Belkner. Mindestens eine neue
Interessentin gibt es bereits. Sinnvolles Training ist nur mit einer Gruppe von
ca. 10 Voltis möglich, da eine Turniergruppe aus 8 Kindern bestehen muss. Das heißt,
dass zum Fortbestand der Voltigruppe 4 - 5 Mädchen/Jungen geworben werden müssen.
Alle Reitvereinsmitglieder sind hier zur Mithilfe aufgefordert.

Eine Fortsetzung ist für Anfang November
geplant. Interessierte Kinder melden
sich bitte unter 033237 48975
Geplant sind folgende Termine: Montags oder Donnerstags jeweils 17.00
- 18.30 Uhr in der Pessiner Reithalle
Der Unkostenbeitrag beträgt 2,50 Euro pro UE
(aus Gründen der Versicherung ist zusätzlich
eine Mitgliedschaft -zum Jahresbeitrag v.
25,- Euro erforderlich!)
Führten sie Kontrollen wegen wiederholter Geschwindigkeitsübertretung auf dem Hufschlag
durch??!?
oder prüften sie den ordnungsgemäßen Bodenbelag???? Nein. 2 junge Polizeipferde
sollten auf die Schrecken der "großen weiten Welt" vorbereitet werden und dafür
eignete sich die Pessiner Reithalle mit ihrem blaumähnigen Holz -Volti-Pferd, den
künstlerischen "Spiegelbildern" an der Wand und der offenen Gruselseite ganz gut
- wie wir alle wissen ;o) Unter der Regie von Ausbildungschef Harald verloren die
Youngster jedoch schnell ihre Scheu und trabten souverän und gelassen ihre Runden.



Unser langjähriger B-Trainer für Dressur und Springreiten und Inhaber des silbernen Reit- abzeichens, Harald, bekommt jetzt Verstärkung aus dem Western-Reit-Lager: Am 21. September bestand Cäcilie mit 2 weiteren Prüflingen die Prüfung zum Trainer-B Western- reiten im Trainingsstall Etienne Hirschfeld in Brunne. Mehr als eine anstrengende Woche lag hinter den Teilnehmern. 20 Stunden Tage - gefüllt mit Theorie und praktischem Unterricht, Nachtschichten in denen Pferdetrainingspläne und schriftliche Lehrproben verfasst wurden - und am Ende eine Prüfung, bei der ein fremdes Pferd geritten und beurteilt, eine Horsemanship geritten und 3 Schülern nach einer schriftl. Lehrprobe Unterricht erteilt werden mußte. Hr. Hinterthan, Hr. Boyse (beide EWU- Richter) und eine Richterin von der FN stellten dann zu alledem am Prüfungstag noch fiese Fragen. Umso glücklicher waren da die 3 Trainer-B Prüflinge, als sie bei einem Gläschen Sekt die Urkunde entgegennehmen konnten, zumal es vorher bei den Trainer-C Aspiranten schon den einen oder anderen Ausfall gegeben hatte...
Wieviel Wahrheit in diesem Kinderlied steckt, konnte ich am Samstag, den 13. September,
erfahren: Ich hatte die Ehre, den Friedrich von Peter reiten zu dürfen. Friedrich
schien das auch immens spannend zu finden, endlich mal das langweilige Geübe von
Platz und Halle hinter sich zu lassen und hinaus in die freie Natur zu dürfen. So
fand er auch wenig Gefallen dem braven Jungpferdetempo, das Peter mit Amy vorgab.
Nein, er wollte mal richtig die Sau rauslassen bei diesem angenehmen Wetter mit
dem frischen, böhigen Wind...
Das tat er dann mit einem eleganten Seitensprung... - genau in den Kanal rein! Unter
mir versank das komplette Pferd und ich schwamm plötzlich in der Entengrütze in
einem Entwässerungskanal zwischen Retzow und Pessin. Friedrich tauchte wieder auf,
konnte sich dann aber leider- im Gegensatz zu mir- nicht an das Ufer retten, weil
die Böschung zu steil und zu glatt für ihn war. Der Schlammgrund machte dann alles
noch schlickiger. Also tobte Peter auf seinem mittlerweile ebenso nervösem Jungpferd
los, um Hilfe im Dorf zu holen (wir hatten natürlich kein Handy dabei...). Wie das
dann so ist, war natürlich nirgendwo jemand zu hause, der hätte helfen können. Derweil
versuchte ich Friedrich schlotternd am Uferrand Mut zuzusprechen. Meine zitternde
Stimme schien nicht sehr beruhigend gewesen zu sein, denn Friedrich schien mit dem
Leben abzuschließen und weigerte sich, den Kopf noch länger über Wasser zu halten.
Dann Endlich!!!
Ich hörte die Sirenen der Feuerwehr! Peter hatte in seiner Not die Feuerwehr alarmiert.
Nach wiederum endloser Zeit kam die Pessiner Feuerwehr (die fahrbare Antiquität
mit Blaulicht hatte Startschwierigkeiten..) mit einer Riesengruppe, sprach Mut zu,
hatte warme Decken, und versuchte zu helfen. Todesmutig warf sich dann gleich Bernd
von der Pessiner Feuerwehr in das Schlammwasser und versuchte gemeinsam mit mir,
dem mittlerweile resignierten Friedrich die Feuerwehrschläuche unter dem Bauch durchzuziehen,
was auch ganz gut gelang... Nur der anschließende Rausziehversuch mittels der Schläuche,
die an der Achse des Feuerwehr-Oldtimers festgebunden waren, missglückte dann leider,
weil Friedrich immer wieder aus den Schlauchschlingen flutschte und zurück ins Wasser
stürtzte. Auch die mittlerweile erschienene Friesacker Feuerwehr hatte trotz Drehleiter
und extra Hebeschlingen keine besseren Erfolge: Friedrich flutschte immer wieder
aus den Schlingen und stürtzte ins Wasser zurück. Mir war ganz schön mulmig, weil
diese Szenerie keinen schönen Anblick bot: Das Pferd so hilflos in der Schlinge
und dann purzelbaumschlagend ins Wasser fallend..
An dieser Stelle möchte ich mich noch mal ganz recht herzlich bei Bernd von der
Pessiner Feuerwehr bedanken, der die ganze Zeit im Schlammwasser stand und quasi
unter Friedrichs Bauch "tauchte", um mir die Schlauchenden zuzuschieben. Danke für
Deinen Mut, der letztlich Friedrichs Leben gerettet hat, denn die Friesacker Feuerwehr
wollten einen Tierarzt rufen, der Friedrich sediert. Gottseidank ließen sie sich
davon überzeugen, dass von einem friedlichen, völlig erschöpften, im Schlamm steckenden
Westernpony keine Gefahr mehr ausgeht.
Dann war es soweit- von Harald kam der entscheidende Tip: Eine zusätzliche Schlinge
musste um Friedrichs Hinterteil gezogen werden. Nun endlich schaffte es Friedrich
an das rettende Ufer. Und wie durch ein Wunder zeigte auch der anschließende Vet-Check
keinerlei Verletzungen. Mit einer Aufbau-Infusion, Strohabreibungen und warmem Masch-Müsli
war Friedrich bald schon wieder fit und fidel! Und ausser einer Waschmaschine voll
schwarzer Moor-Klamotten, einer Duschwanne voll Entengrütze und bretthartem Sattelleder
blieb von dem "Abenteuer" nichts zurück!
Herzlichen Dank an die Pessiner Feuerwehr und an Harald und Conny für die uneigenützige Hilfe, die netten Worte, das Masch und alles andere...
Cäcilie
Hier ein Link über eine andere Schlamm-Pferderettung (RTL)-bitte Klicken-,
damit man sich das Drama etwas vorstellen kann.
hier eine aktuelle - wenn auch wenig erfreuliche - Info:
Anfang vergangener Woche hat sich herausgestellt, dass die "Pessiner Pferdenacht"
in diesem Jahr überraschend ausfallen wird. Wie die meisten Wissen, hatten Cäcilie
und ich ja ohnehin nach einer ziemlich arbeitsintensiven und nervigen Unterstützung
der Westernveranstaltung in Paaren ("Texana") im Mai für dieses Jahr eine "Auszeit"
in Sachen Pferdenacht angekündigt. Dann aber hatten wir doch noch 'mal die Fühler
ausgestreckt und nach einiger Vorarbeit ein wirklich schönes Programm für den 6.
September zusammenbekommen, das sogar die Stimmung in unserer Reitabteilung ("mal
wieder etwas anderes als Western"...) berücksichtigt hat:
Nach intensiven Kontakten mit der B. - Brandenburger "Volti - szene" hatten die
6 besten B. - Brandenburger Teams mit etlichen Landesmeistern zu einer bereits genau
zwischen uns und der Landestrainerin ausgeklügelten "Landrattrophy - Voltigieren"
zugesagt und wir hatten ein dickes Beiprogramm mit Dressur-, Freiheitsdressur-,
barrock- und arabisch- Elementen sowie die finanzielle Unterstützung des Landkreises
und die Zusage des Landrates selbst für den 6. September schon in "Sack und Tüten"
und wollten gerade anfangen, mit Rita und Bernhard Plümecke darüber zu beraten,
ob wir das Catering in diesem Jahr nicht zu Gunsten der eigenen -nämlich die Abteilungs-
Kasse selbst durchführen könnten.
Dann kam aber Ende der vorletzten Woche die Landestrainerin Volti zu einer Ortsbesichtigung
und befand überraschend unseren Reithallenboden als möglicherweise zu glatt und
äußerte Befürchtungen wegen des Zustandes der Abreite-/Ablongiermöglichkeit auf
dem Außenplatz ("Reitplatz ein Acker") und erwog sicherheitshalber erstmal ein Probevoltigieren
mit dem Brandenburger Leistungskader. Bei der Terminierung hierfür spielte dann
allerdings der Zeitfaktor eine unglückliche Rolle, denn sie bekam das Team nicht
kurzfristig zusammen und wir wollten und konnten nicht wochenlang alles in der Schwebe
lassen, um dann ggf. im letzten Moment allen Übrigen inkl. Landrat kurzfistig absagen
zu müssen.
Nun ist zwar derzeit unser Hallenboden nicht turniermäßig gepflegt und tatsächlich
liegt in der Mitte zu wenig Sand und der Hufschlag ist dafür viel zu tief aber das
dieses Problem durch Abziehen und Bewässern leicht in den Griff zu bekommen ist,
sollte eine Landestrainerin eigentlich erkennen können. Mein entsprechender Hinweis
auf die natürlich noch vorgesehene Reithallenbodenpflege konnte sie aber ebenso
wenig beruhigen, wie der Hinweis darauf, dass die Voltigruppe aus Neustadt schon
zweimal an unserer Veranstaltungen problemlos teilgenommen hat. Die Volti - Trainerin
von Neustadt hat nämlich angeblich beklagt, unser Boden sei zu tief (?!). So richtig
verstanden habe ich das alles nicht (zumal wir einen ganz normalen Reithallenboden
nach Vorgaben der FN in Warendorf haben) aber da eine Woche später wohl ein hochklassiges
Volti - Turnier irgendwo stattfindet, war der Landestrainerin "das Verletzungsrisiko"
zu groß.
Natürlich sind wir ein wenig traurig, dass uns so kurzfristig ein völlig unerwartetes
Problem einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Das vorhandene Restprogramm
allein hätte aber nur für ca. 1 1/2 Stunden gereicht und eine Umorganisation der
gesamten Veranstaltung hätte einen ziemlichen Kraftakt vorausgesetzt, zu dem wohl
kaum einer in unseren Reihen Zeit gefunden hätte. Darum also fällt die Pferdenacht
dieses Jahr leider aus.
Schade!
Ich denke aber, dass wir uns alle gemeinsam im nächsten Jahr bemühen sollten, die
5. Pessiner Pferdenacht nachzuholen.
Gruß Peter
von der „Turnierfront“ unserer Reitabteilung gibt’s Aktuelles und Erfreuliches zu
berichten: Cäcilie und ich haben am vergangenen WE versucht, unseren Verein würdig
zu vertreten und zwar beim größten Westernreitturnier unseres Reitsportverbandes
in Deutschland, dem „Ride of America“ in Wenden bei Hannover.
Dieses traditionelle Riesenevent (ca. 1.400 Starts) fand nun zum 18. Mal statt und
hier startet alles, was nördlich des „Weiswurstäquators“ in Deutschland Rang und
Namen hat.
Für mich blieb es leider ein Versuch, denn zwei von vier Prüfungen habe ich richtig
„versemmelt“ („out of pattern“, das heißt: keine Bewertung weil der Reiter die Prüfung
abgebrochen hat oder fehlerhaft geritten ist) und in zwei weiteren Prüfungen zwei
eher unspektakuläre 6. Plätze erreicht.
Aber als meine Laune schon auf dem 0 – Punkt war, kamen die Prüfungen in „Reining“,
der - wie die meisten von Euch inzwischen wissen- schwierigsten-, der Königsdisziplin
des Westernreitens. Das ist Cäcilies Lieblingsdisziplin und da hat sie ’mal wieder
zugeschlagen!
Mit ihrem „Kali“ (richtiger Name: Isabella von Castilien) ließ sie nach wirklich
guten Manövern und hohen Richterbewertungen die gesamte Konkurrenz hinter sich und
hat zweimal gewonnen und zwei Pokale abgeräumt!!
War ich stolz!!
Zusätzlich hat sie übrigens mit diesen beiden Siegen so ein Ehrenzertifikat unseres
amerikanischen Westernreitverbandes erlangt, das „ROM“ heißt („Register of Merit“)
und an Pferde vergeben wird, die eine bestimmte Menge an Siegen und vorderen Platzierungen
in einer Disziplin überschritten haben. Mir fällt so leicht niemand ein, der das
in der Disziplin Reining aus eigener Kraft (also mit einem Pferd, das nicht von
einem Profi trainiert wurde) schon mal geschafft hätte.
Ihr habt angesichts dieses schönen Erfolges bestimmt Verständnis für meinen Mitteilungsdrang
via Vereinshomepage oder?
Gruß Peter
Sie
sind sehr teuer, sie sind gut, sie sind die No.1 unter den Dressursätteln: Die Rede
ist von den berühmten Sätteln der Sattlerei Hennig. Jeder, der ernsthaft reitet
wünscht sich eines dieser maßgeschneiderten Unikate zu besitzen.
Sie hat jetzt einen! Selbstbewußt verkündete sie: Mein Los wird gewinnen! So geschah es dann auch. Souverän nahm sie ihren Hauptpreis entgegen und galloppierte die Ehrenrunde. Sieger sind die Pferde der Famile Siedler, die ihre Bäuche jetzt in feinstes, maßgefertigtes, geschmeidiges Leder hüllen können :o)
Conni, wir gratulieren Dir und freuen uns mit Dir!
Am
6. April 2008 hat die junge Amazone (53 cm, 3275 gr), als Tochter von Annegret Münscher
und Karl Große, das Licht der Welt erblickt. Auch wenn ihr Name Jolanda -"die Veilchenblüte"
(griechisch)- eher sanft klingt, so wird sie sich sicher gegen ihre 3 großen Brüder
durchsetzen können.
Der Reit-u. Fahrverein gratuliert ganz herzlich!
Nachdem
sich unsere erste Volti - gruppe nach Ablegen des "Basispass Pferdekunde" im Jahr
aufgelöst hatte, weil einige Mädchen lieber "richtig" reiten wollten, haben wir
vor ca. 1 1/2 Jahren einen zweiten Versuch gestartet, der diesmal dauerhafter zu
werden scheint. Jedenfalls hatten Cäcilie und ich, die diese Gruppe von ca. 10 Mädchen
und Jungen aufgebaut haben und sie betreuen, bis zum letzten Winter unser gesamtes
- zugegeben geringes - "Volti-Pulver verschossen". Soll heißen: Wir, die "Lehrenden"
wurden von den "Lernenden" überholt! Die Gruppe, die durchweg aus ziemlichen Sportskanonen
betsteht, hat uns sehr schnell an den Rand unserer nur aus Lehrbüchern erworbenen
Kenntnisse gebracht und so wurde es höchste Zeit für eine richtige Voltitrainerin.
Die Suche war nicht so leicht hat aber jetzt zu einem vollen Erfolg geführt, denn
wir bekamen sie im Doppelpack: Birte Mireke aus Paaren vom Voltigierverein Spandau
und ihre Tochter Henni - begeisterete Voltigiererin daselbst - haben vor ca. 4 Wochen
begonnen, uns beim Training handfest zu unterstützen.
Jetzt läuft das richtig rund: Henni übernimmt ein professionelles Aufwärm- und Gymnastiktraining
und übt die Lektionen zunächst mit den Kindern am Holzpferd, während Birte die Übungen
an unserem Voltipferd Billy, der nun eine erheblich ruhigere Kugel schieben kann,
leitet und sich dabei voll auf die Kinder konzentrieren kann, weil Cäcilie ihr das
Longieren abnimmt. Ich stehe nur noch herum, brülle ab und zu "Ruhe!!" und freue
mich über die gute Laune der ganzen Gruppe und der Kinder, die mit Feuereifer dabei
sind und staune über die schnellen Fortschritte. Am nächsten Wochenende werden wir
gemeinsam die Landesmeisterschaften in Falkensee besuchen und zuschauen, wie so
ein Voltiturtnier abläuft und natürlich Henni mit Ihrer Gruppe die Daumen drücken.
Und im Herbst werden wir selbst erstmals an einem Turnier in der Anfängerklasse
teilnehmen. Das wird nun also doch 'was, die Kinder hatten schon nicht mehr daran
geglaubt. Ich kann nur sagen: Voltigieren in Pessin: Wir sind auf dem Weg! Gruß,
Peter